Veranstaltungskalender

Juli
Dienstag

Brennpunkte des Personenschadens

Online-Seminar
Beginn 11.30 Ende 18.00
Zeitstunden 6

ENTFÄLLT

Wolfgang Wellner, Richter am Bundesgerichtshof a. D.


Das Personenschadenrecht enthält eine Vielzahl von Fehlerquellen, deren Kenntnis oder Unkenntnis einen Rechtsstreit vermeiden oder entscheiden können. Für den insbesondere im Verkehrszivilrecht tätigen Rechtsanwalt ist es unerlässlich, solche Fehlerquellen zu kennen. Der Referent behandelt anhand von Beispielen aus der Rechtsprechung (insbes. des BGH) Brennpunkte des Personenschadens mit typischen Fehlerquellen, etwa bei Verjährung, Haftungsprivilegien, Anspruchsübergängen, SVT-Regress, Schmerzensgeld (taggenaue Berechnung?), Hinterbliebenengeld, psychischen Personenschäden, Primär- und Sekundärschäden, Kausalität und Zurechnungszusammenhang. Weiter werden brandaktuelle Entscheidungen zum Personenschadenrecht besprochen.

In Kooperation mit ESF-Förderung
Dienstag

Das ganze Repertoire – zielführende Kommunikation vor Gericht und „hinter der Kulisse“

Online-Seminar
Beginn 14.30 Ende 17.00
Zeitstunden 2,5

Dr. Frank Maurer, Vors. Richter am Landgericht Stuttgart und Lehrbeauftragter für Forensische Rhetorik und Aussagepsychologie, Universität Tübingen

Unser Leben ist Kommunikation; erst recht auch das Leben eines Rechtsanwalts. Kommunikativ schwierige Situationen gibt es daher häufig und überall. Fatal, dass sich die juristische Ausbildung nur unzureichend mit dem Thema Rhetorik und Kommunikation beschäftigt.

Dieses Seminar zeigt, wie Anwälte kommunikativ schwierige Situationen im Prozess besser und effektiver meistern können!

Teilnehmer des Seminars bestätigen: Dieses Seminar bietet den ultimativen Handwerkskoffer für die erfolgreiche Kommunikation von Anwälten. Ein Seminar von einem Richter, der es wissen muss: von der Praxis, für die Praxis!

Mittwoch

Vereins- und Sportrecht

Online-Seminar
Beginn 11.30 Ende 18.00
Zeitstunden 6

Teil 1:  Allgemeines Vereinsrecht
Dr. Christoph Papenberg, Rechtsanwalt, München

Der erste Teil der Veranstaltung beschäftigt sich mit allgemeinen Fragen des Vereinsrechts. Hierbei werden insbesondere Fragen der Satzungsgestaltung, der Vorstandshaftung sowie der Gestaltung und Umsetzung von Maßregelungen und Vereinsstrafen behandelt.

Teil 2: Sportrecht in der Praxis – Stolpersteine im Vereins- und Arbeitsrecht
Prof. Dr. Christian Quirling, Rechtsanwalt, München

Der zweite Teil der Veranstaltung beschäftigt sich speziell mit sportrechtlichen Fragestellungen. Diese reichen von der rechtssicheren Weitergabe von Verbandsstatuten auf Sportler und Mitgliedsverbände über Probleme im Umgang mit minderjährigen Sportlern bis hin zu Besonderheiten bei Arbeitsverträgen mit Sportlern und Trainern. Hierbei wird besonders das Schnittfeld von staatlichem Recht und Verbandsrecht beleuchtet und hieraus resultierende Fehlerquellen und deren Vermeidungsmöglichkeit aufgezeigt.

Es sind auch 5 FAO-Stunden (11:30 bis 17:00 Uhr) buchbar.

In Kooperation mit ESF-Förderung
Donnerstag

Vermeidung arbeitsrechtlicher Risiken beim Betriebsübergang

Online-Seminar
Beginn 13.30 Ende 16.45
Zeitstunden 3

Prof. Dr. Martin Maties, Universität Augsburg

Themenschwerpunkte

  • Neuere Rechtsprechung zum Betriebsübergang und Aufhebungsvertrag
  • Gebot fairen Verhandelns, Widerruflichkeit, Widerspruchslösung
  • Praktische Formulierungsvorschläge und Lösungsansätze
Dienstag

Die wichtigsten Urteile im Arbeitsrecht aus dem Jahr 2019

Online-Seminar
Beginn 11.30 Ende 18.00
Zeitstunden 6

Prof. Dr. Stefan Nägele, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Stuttgart

Die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts ist dynamisch. Mit fast jedem Urteil wird die Rechtslage neu justiert. Im Seminar werden die für die beratende Tätigkeit und Prozessmandate wichtigsten Urteile im Einzelnen besprochen.

In Kooperation mit ESF-Förderung
Mittwoch

Neues zum Anfechtungsrecht innerhalb und außerhalb des Insolvenzverfahrens in zwei Teilen

Online-Seminar
Beginn 11.30 Ende 18.00
Zeitstunden 6

Prof. Dr. Michael Huber, Präsident des Landgerichts Passau a.D.

Teil 1:
Lösung des Gesetzgebers zur Anfechtungsreform 2017, Lösung des IX. ZS des BGH zu § 133 InsO, Anfechtungsrisiko bei Ratenzahlungsvereinbarungen,
sonstige, neueste Rechtsprechung 2018/2019.

Teil 2:
Rechtsdurchsetzung nach dem AnfG beim Dritten, auf den der Schuldner Vermögen verschoben hat (mit praxistypischen Problemfällen).

In Kooperation mit ESF-Förderung
Donnerstag

Veränderung Mehrwertsteuersätze

Online-Seminar
Beginn 14.30 Ende 16.00
Zeitstunden 1,5

Dr. Thomas Streit, LL.M. Eur., Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, München

Der deutsche Gesetzgeber hat die Mehrwertsteuersätze mit Wirkung zum 01.07.2020 von 19% auf 16% und von 7% auf 5% gesenkt. Mit Wirkung zum 01.01.2021 werden die Mehrwertsteuersätze wieder auf den bisherigen Stand von 19% und 7% erhöht. Die Steuersatzänderung gilt nur für ein halbes Jahr und stellt daher alle Unternehmer vor hohe organisatorische Herausforderungen. Es besteht das Risiko, dass ein Unternehmer insbesondere in der jeweiligen Umstellungsphase zu hohe Vorsteuerbeträge ggü. seinem Finanzamt geltend macht oder zu wenig Umsatzsteuer an sein Finanzamt abführt. Hiervon sind auch alle Anwaltskanzleien beim Einkauf von Waren oder Dienstleistungen sowie bei der Erstellung ihrer eigenen Abrechnungen an die Mandanten betroffen. Es stellen sich zahlreiche Abgrenzungsfragen. Das Seminar geht auf die damit verbundenen Herausforderungen ein und zeigt auf, was es zu beachten gilt.

Freitag

Agile Softwareentwicklung – ein klarer Fall?

Online-Seminar
Beginn 11.30 Ende 18.00 Ort Stuttgart
Zeitstunden 6

Dr. Thomas A. Degen, Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht, Stuttgart

Branchenübergreifend kommen in Mittelstand und Industrie Softwaresysteme zum Tragen, die bedarfsgerecht funktionieren sollen. Bislang etablierte Methoden der Softwareentwicklung nach dem statischen Wasserfallmodell werden den neuen Anforderungen nicht mehr gerecht, weil diese starr, zeitintensiv und teuer sind. Bei komplexen Software-Neuentwicklungen setzten Entwickler auf eine Reduzierung von langen Planungsphasen, auf Kreativität und Flexibilität. Als bekannteste agile Methode hat sich Scrum einen Namen gemacht. Als Vorgehensmodell des Projekt- und Produktmanagements zur agilen Softwareentwicklung wird Scrum vielfach vereinbart, ohne dass die Vertragspartner geklärt haben, welche Vertragstypologie und welche Leistungspflichten gelten sollen. Dies führt zu vermeidbaren Streitigkeiten über den Vertragsgegenstand und den Inhalt des Vorgehensmodells, über Mitwirkungspflichten, Teilleistungen, Abnahme, Vergütung, Kündigungsmöglichkeiten, Vertragsdauer, Gewährleistung und Haftung und insbesondere urheberrechtliche Nutzungsrechte. Bislang gibt es erst wenige Gerichtsentscheidungen zu der jungen, aber immens praxisrelevanten Materie.

Die Veranstaltung greift die technischen und rechtlichen Schnittstellen auf und gibt Tipps für die Vertragsgestalten und den Umgang mit Krisen und Eskalationen in laufenden Projekten.

Es sind auch 5 FAO-Stunden (11:30 bis 17:00 Uhr) buchbar.

Wegen der Coronavirus-Pandemie und im Hinblick auf die Maßnahmen unserer Landes- und Bundesregierung sehen wir uns gezwungen, die Veranstaltung als Präsenzseminar abzusagen und als Onlineseminar durchzuführen.

In Kooperation mit ESF-Förderung
September
Donnerstag

Aktuelle Rechtsprechung zum Bank- und Kapitalmarktrecht

Online-Seminar
Beginn 12.30 Ende 18.00
Zeitstunden 5

Oliver Renner, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Stuttgart

 

Dienstag

beA-Aktiv-Workshop: Rechtssichere Nutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs

Online-Seminar
Beginn 09.30 Ende 13.30

Ilona Cosack, ABC AnwaltsBeratung Cosack, www.abc-anwalt.de

Die Bundesländer beginnen schrittweise mit der aktiven Nutzungspflicht, dann kann nur noch elektronisch über das beA eingereicht werden. Ist Ihre Kanzlei darauf vorbereitet?

Wir zeigen Ihnen in der Praxis, wie Sie das beA mit und ohne Anwaltssoftware in Ihren Kanzleialltag integrieren und die Arbeitsteilung zwischen Anwalt und Mitarbeiter sinnvoll gestalten.

Scannen, drucken, exportieren – was ist sinnvoll und notwendig? Die Tücken stecken im Detail. Was ist bei Störungen des beA zu beachten? Wie können Fristen sicher eingehalten werden?

Einfache und qualifizierte elektronische Signatur, Stapelsignatur, Containersignatur, externe Signatur – was ist zulässig und wann verboten?

Welche Haftungsrisiken bestehen und wie können diese vermieden werden? Wie handhabt man Vertretungen? Was ist beim Ausscheiden von Anwälten und Mitarbeitern zu beachten?

Sofern am Seminartag das beA verfügbar ist, zeigen wir live, wie Sie das beA optimal nutzen.

Bitte bringen Sie Ihre beA-Karte / beA-Mitarbeiterkarte nebst PIN mit.

Sie erhalten ein umfangreiches Skript auf einem USB-Stick, das als Nachschlagewerk genutzt werden kann.